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Nesperas – mit die ersten Baumfrüchte im Frühling an der Algarve. Gelbe, in Stauden wachsende, dicht gedrängt stehende seidenreihergroße, ovale, mehrkernhaltige Früchte. Der Portugiese versichert, dass sie ihren besten Geschmack erst dann entfalten, wenn sie nahezu verfault, das heisst, von braunen, weichen Stellen übersäht und schon teils zu Boden gefallen sind. Das finden allerdings auch die Bienen und Wespen und Fruchtfliegen, mit denen man sich um die Ernte streiten muss.
Der mitteleuropoäische Gast erntet deshalb früher, kocht ein und erhält ein Mus, das an eingekochte Quitten erinnert und stark gesüßt werden muss. Er kann es essen.
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