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Es gibt eine Art Kontrollinstanz, die Buch darüber führt, ob und wie häufig jeder Küstenportugiese das Meer besucht. Täglich ist Pflicht. Es muss ja nicht für lange sein. Eigentlich reicht es, vor zu fahren, bei laufendem Motor das Autofenster hinunter zu kurbeln, das Autofenster wieder hinauf zu kurbeln, zu wenden, wieder zu fahren.
Manchmal jedoch möchte das Baby aussteigen. Es ist die Fahrt über ohne Unterbrechung von beiden Großelternpaaren geküsst worden und hat nun das berechtigte Verlangen den unverbrauchten Atem des Meeres zu spüren. Die Frau bleibt im Auto sitzen. Alle anderen steigen aus, schwenken das Baby ein paar mal durch die Luft, blicken auf die weißen Zacken der Wellen, der Halbwüchsige lässt ein wenig Sand durch seine Finger rinnen, das jüngste Paar tritt zur Seite und knutscht. Die Freaks vor ihren Mercedesbussen rauchen und versuchen die Portugiesen zu begreifen.
Variante 3, Männer:
Meerbesuch während der Arbeitszeit. Zwei Minuten.
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